Tarot

Tarotkarte

alte Tarotkarte

Das Tarot

Beim Tarot handelt es sich Karten, die vor allem zum Wahrsagen verwendet werden. Ein Tarot setzt sich aus 78 Karten zusammen, die in kleine Arkana (56 Karten) und große Arkana (22 Karten) aufgeteilt werden. Das Wort Tarot stammt aus dem Französischen und wurde erstmals 1505 erwähnt. Es gibt viele unterschiedliche Tarot-Sorten. Das Marseille-Tarot stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde früher oft verwendet. Heute sind sehr bekannt und beliebt das Rider-Waite Tarot und das Crowley-Tarot.. Daneben gibt es noch viele weitere Tarot-Sorten, mittlerweile um die 200.
Für welche man sich entscheidet, ist reine Geschmackssache. Allerdings sollte man nie die Erstbesten kaufen, sondern verschiedene Sorten in Ruhe betrachten. Oft gibt es ein Deck, von dem man sich ganz besonders angesprochen fühlt. Dieses sollte man wählen. Auch die Motive auf den Karten sind wichtig. Zu einigen wird man sofort eine Art Verbindung spüren und zu anderen nicht. Man sollte also immer ein Tarot wählen, was einen persönlich anspricht. Dann fällt meist die Deutung leichter.

Wie wird das Tarot benutzt?

Das Tarot wird in erster Linie zum Wahrsagen verwendet. Auch um mehr über die eigene Persönlichkeit zu erfahren kann es genutzt werden. Anfänger sollten zuerst die Bedeutung der Karten lernen und sich langsam damit vertraut machen. Dazu empfiehlt sich ein Buch, welches die einzelnen Karten genau erklärt. Wer sich für das Rider-Waite-Tarot entscheidet, liegt mit dem Set „Gut beraten mit Tarot“ von Hajo Banzhaf genau richtig. Es besteht aus einem Rider-Waite-Tarot und einem Anleitungsbuch, welches die Bedeutungen der Karten und auch verschiedene Legesysteme in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden erklärt. Vor allem für Anfänger ist dieses Set empfehlenswert. Eine weitere gute Methode, um sich langsam mit den Karten vertraut zu machen, ist das Ziehen einer Tageskarte. Diese wird jeden Morgen aus dem Kartenstapel gezogen und gedeutet. Damit lernt man ebenfalls langsam die Bedeutung der Karten.
Die Tarotkarten zeigen oft die momentane Situation und Wege aus der Krise. Sie können über Geschehenes aus Vergangenheit und Gegenwart sowie über Zukünftiges berichten. Dafür gibt es verschiedene Legesysteme. Einige beschränken sich auf drei Karten, wo z.B. in einem eine Karte für die Vergangenheit, eine für die Gegenwart und eine für die Zukunft steht. Es gibt noch weitere drei-Karten-Legesysteme.

Anfänger sollten immer erst wenige Karten legen und nach und nach mehr dazu nehmen. Erst wenn man das Kartenlegen gut beherrscht, kann man das ganze Deck auflegen und deuten. Ja- und Neinfragen können die Karten nicht beantworten, weshalb sie auch nicht gestellt werden sollten. Karten können zu allen Themen gelegt werden, von denen Liebe, Beruf oder das Finanzielle die beliebtesten Themen sind. Vor dem Legen werden die Karten verdeckt gemischt bis es sich gut anfühlt. Dann wird traditionell dreimal abgehoben und alles wieder zu einem Stapel zusammen gelegt. Danach wird der Stapel in die rechte Hand genommen und mit links gezogen. Rechtshänder und Linkshänder ziehen gleichermaßen so. Gedeutet werden kann nach einem System, wie es in manchen Büchern dargelegt wird, oder intuitiv.

Buchtipps:
– Banzhaf, Hajo: Gut beraten mit Tarot – mit 78 Rider/Waite-Tarotkarten . 2. Aufl., 2005. Goldmann Arkana. Gebunden, ISBN ISBN 978-3-442-33748-4. 22,99 €
– Denner, Armin: Der Tarot-Lehrgang – wenn der Tarot ins Leben springt. 2004. Eigenverlag Armin Denner. Gebunden, ISBN 978-3-00-014854-5. 29,90 €

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