Schamanismus und wie man sich der geistigen Welt nähert

Baum im Wald

Baum im Wald

Schamanismus gibt es bereits seit sehr langer Zeit. Schamanen gelingt es in einer Art Ekstase in die geistige Welt einzudringen und mit dieser zu kommunizieren. Das alte Wissen wird meist zu Heilzwecken eingesetzt. So fließen die Energien und damit die Heilkräfte der Natur, der 4 Elemente (Wasser, Luft, Erde und Feuer), der Tiere und Pflanzen zusammen. Im Schamanismus ist eine Krankheit stets ein Ungleichgewicht zwischen Mensch und Natur. Der Schamane kann dieses Gleichgewicht wiederherstellen. Er wandert zwischen den Welten. Durch eine Erweiterung der Wahrnehmungsgrenzen kann der Schamane in andere Welten reisen. Nur mit der Hilfe von bestimmten Techniken gelingt es Schamanen den Bewusstseinszustand zu verändern und Diagnosen zu stellen, zu heilen oder geistige Inspirationen zu erlangen. Auch Anfänger können diese Reisen unternehmen. Jeder ist schon einmal in der geistigen Welt gewesen. Das beste Beispiel dafür ist der Traum.

Wie kann dieser Weg beginnen?

Allerdings muss man kein Schamane mit jahrelanger Erfahrung sein, um sich der geistigen Welt zu nähern. Auch Anfängern kann dies gelingen. Um in den anderen Bewusstseinszustand zu gelangen, können verschiedene Hilfsmittel nützlich sein. Die Schamanentrommel ist sicher das bekannteste. Anfänger können aber auch einfach eine CD mit schamanischen Klängen nutzen. Die Musik hat meist einen monotonen Rhythmus. Man gelangt in die geistige Welt und kann dort mit den Wesen kommunizieren. Dabei erhält man Antworten auf Lebensfragen oder kann Heilungskräfte aktivieren.

Als Anfänger sollte man unbedingt ungestört dabei sein. Nur so kann man sich konzentrieren. Da jeder Mensch anders ist, wird jeder andere Wege gehen. Für manche ist es hilfreich ein Zimmer abzudunkeln, andere mögen das Licht. Wichtig ist jedoch immer Ruhe und Zeit. Man schließt entspannt die Augen und konzentriert sich auf die Frage und den Rhythmus der Trommel. Auch Düfte, wie zum Beispiel Räucherstäbchen, können sehr hilfreich sein. Ist man in der geistigen Welt angekommen, tritt man mit unterschiedlichen Wesen in Kontakt. Einige bevorzugen Krafttiere, andere kommunizieren lieber mit Hilfsgeistern oder spirituellen Lehrern. Auch Ahnen können in der geistigen Welt angetroffen werden.

Hinweise

Allerdings sollten Anfänger nicht sofort beim allerersten Versuch große Ergebnisse erwarten. So etwas braucht Zeit und auch ein wenig Übung. Aber mit der Zeit wird es immer einfacher in die geistige Welt zu gelangen. Jeder hat zudem andere Vorstellungen, was ihn dort erwartet. Die Krafttiere begegnen einem meist bei einer der ersten Reisen. Es müssen nicht immer starke und imposante Tiere sein. Manchmal ist man sehr überrascht, wenn man sein Krafttier kennenlernt. Ähnlich ist es mit Pflanzen oder Steinen. Danach am besten noch etwas ausruhen und die Reise wirken lassen, ehe man zu alltäglichen Dingen übergeht.

Das Buch Schamanismus der Seele gibt hilfreiche Tipps und zeigt auch Anfängern sehr gut, wie man auf eine schamanische Reise geht. Es gibt auch diverse Grund- und Basiskurse in D, A und CH, in denen man die Grundlagen vemittelt bekommt und in denen der Anbieter auf die persönliche Situation der Lernenden eingehen und auf mögliche Schwierigkeiten eingehen kann.
Googelt einfach mal in Eurer Region nach „Schamanisches Basisseminar“. Für die Wahl des Anbieters empfehle ich Euch Euer Bauchgefühl: Wer fühlt sich für Dich persönlich gut an? Wo fühlst Du Dich hingezogen?

Buchtipps:
Bianke Denise Albrecht: Schamanismus der Seele – ein Erfahrungs- und Arbeitsbuch zur Selbstheilung und Rückverbindung mit der Natur und Seele

Michael Harner: Der Weg des Schamanen – Das praktische Grundlagenwerk zum Schamanismus

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