Salbei

Bildquelle: cameraobscura  / pixelio.de

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Salbei trägt den lateinischen Namen Salvia officinalis und ist schon immer als Heilpflanze von großer Bedeutung. Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem Mittelmeerraum, von wo aus sie über Klöstergärten langsam auch bei uns heimisch wurde.
Schon der lateinische Name, der sich vom Wort salvare ableitet ist sehr aussagekräftig, denn er bedeutet übersetzt heilen. Auch daran lässt sich gut erkennen, dass der Salbei schon zu früherer Zeit eine der wichtigsten Heilpflanzen überhaupt war. Gesammelt wird die Pflanze von Mai bis September. Sie wächst in Kräutergärten und mag hier vor allem einen sonnigen Standort. Der Salbei wirkt desinfizierend und zusammenziehend. Außerdem verfügt er über eine schweißhemmende Wirkung. Da Salbei eine sehr vielfältige Heilwirkung hat, wird er als Universalmittel genutzt. „Wie kann ein Mensch sterben, in dessen Garten Salbei wächst?“ ist ein Merksatz aus dem 13. Jahrhundert. Auch in Arabien wurde dem Salbei eine enorme Kraft zugeschrieben. So wurde er hier bereits im 10. Jahrhundert als Tee zur Steigerung der geistigen Fähigkeiten getrunken. Heute wird der Salbei vorwiegend bei Halserkrankungen und Halsschmerzen eingesetzt. Aber auch bei Husten und Erkältungen, bei Zahnfleischproblemen, bei Magen- und Darmbeschwerden, bei Entzündungen und als Fußbad bei übermäßigem Fußschweiz wird er gern genutzt. Dabei findet er in fertigen Tinkturen ebenso Verwendung wie als Tee oder selbstgemachte Salbe.

Der Salbei aus magischer Sicht

Neben den vielen guten Heilwirkungen hat der Salbei aber auch eine große magische Wirkung. So kommt er beispielsweise bei magischen Ritualen, als Gewürz, beim Räuchern oder einfach als Tee genossen zum Einsatz. Besonders bei mediterranen Speisen wird oft mit Salbei gewürzt. Kennzeichnend ist dabei vor allem sein leicht bitterer sehr würziger Geschmack. Als Tee wird er für viele Heilzwecke eingesetzt. Auch als Räucherpflanze ist der Salbei unschlagbar und von großer Wirkung. Salbei hat eine starke Schutz- und Reinigungswirkung. So wurden früher beispielsweise Salbeibüschel an der Tür aufgehangen, um das Böse fernzuhalten. Als Räucherpflanze ist der Salbei ebenfalls sehr beliebt. Da er stark reinigend wirkt, räuchert man damit Krankenzimmer aus, um Bakterien abzutöten. Negatives entfernt er leicht. Zudem hilft er bei der geistigen Arbeit und fördert das Lernen und die Konzentration. Sogar beim Räuchern kann er heilend und wohltuend auf die Atemwege wirken. Es wird allerdings nur eine kleine Menge benötigt, da er stark und würzig duftet, verlorene Energie kann damit wieder aufgebaut werden. Neben seinen starken Reinigungskräften gibt der Salbei Schutz und wirkt sehr gut bei Geldritualen. Die Heilwirkungen des Salbeis lassen sich sehr gut in dem Buch Die Heilkraft von Salbei: Antibakteriell – Schweißhemmend – Verdauungsfördernd von Ellen Heidböhmer nachlesen. Der Salbei ist eine sehr wirkungsvolle Pflanze für die Gesundheit, aber auch für die magische Arbeit. Schon früher nutzten die Menschen dieses alte Wissen, was bis heute bewahrt wurde.

Buchtipp:
Heidböhmer, Ellen: Die Heilkraft von Salbei; Antibakteriell – Schweißhemmend – Verdauungsfördernd.
Gebunden: ISBN 978-3-7766-2696-4. Herbig, 2012. 14,99 €

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