Eiche

Eiche

Bildquelle: pixabay / k_r_craft

Die Eiche ist ein Baum aus der Familie der Buchengewächse und dominiert in Deutschland viele Laubwäldern. Laut Statistik machen Eichenbäume momentan circa 11 Prozent der gesamten Bäume der Bundesrepublik aus. Der Großteil davon sind die in Mitteleuropa heimischen Stiel- und Traubeneichen, es finden sich mittlerweile jedoch auch aus Nordamerika eingeführte Roteichen in deutschen Wäldern. Schon früh hatte der Eichenbaum für die Menschen in verschiedenen Staaten eine besondere Bedeutung und wurde als Wappen für Kommunen und Städte verwendet.

Daneben gilt die Eiche sogar als Nationalbaum Deutschlands und genießt damit besonderen Schutz. Eine schöne Tradition ist das Pflanzen von sogenannten Friedenseichen in Folge eines Krieges, die bereits im 19. Jahrhundert gepflegt wurde. Die Früchte des Eichenbaums sind bekannt als Eicheln und wurden insbesondere ab dem frühen Mittelalter als Nahrung für Hausschweine verwendet. Zu diesem Zweck wurden die Tiere in die umliegenden Wälder geführt und konnten sich dort dann an den Eicheln satt fressen.

Noch heute gibt es in der spanischen Region Extremadura eine besondere Form der Eichelmast, die dafür sorgen soll, dass das Fleisch am Ende besonders geschmacksintensiv ist. Das Holz der Eichenbäume wird für ganz unterschiedliche Zwecke eingesetzt: Bekannt sind zum Beispiel die daraus hergestellten Barriquen, Fässer in denen Whisky und Wein gelagert werden. Aus der Rinde einer besonderen Eichenart, der Korkeiche, werden unter anderem Fußböden und Korken hergestellt. Letztere dürfen auf keinem hochwertigen Wein fehlen.

Eigenschaften

Kein anderer Baum ist so tugendhaft und standfest wie die Eiche. Wenn wir uns ganz auf sie einlassen, kann sie uns dabei helfen, Wahrheit und väterliche Weisheit zu finden. Nicht zu vergessen die Kontinuität, welche gerade bewegte Leben so dringend benötigen. Bei aller Stärke und Tapferkeit ist der Eichenbaum doch durch und durch friedlich und nimmt die klassische Vaterrolle ein. Wir können uns bei ihm Energie für kommende Aufgaben holen und damit gestärkt durch das Leben schreiten. Trotz der weiblichen Form in der Sprache handelt es sich beim Eichenbaum um eine männliche Pflanze. Versucht mal die Energie einer Eiche zu erfassen, vielleicht kommt Ihr es ja spüren.

Zur Stärkung der Potenz kann die Kraft der Eicheln in Form eines Tees zugeführt werden. Dazu müssen die Bitterstoffe der Früchte zuerst durch Wasserbäder entzogen werden. Der Eichenbaum ist der ideale Partner für den Fall, dass ein Mensch an sich selber zweifelt und sich unsicher über seine eigene Zukunft ist. Dann nämlich ist die Lebensfreude und Kraft des Baumes unerlässlich, um wieder auf den richtigen Pfad zurückzufinden. Auch bei der Konfliktbewältigung, die vielen Menschen nur äußerst schwer möglich ist, kann der Eichenbaum seinen positiven Einfluss geltend machen. Als Könige unter den Bäumen stehen die Eichen über Konflikten und sind daher immer hilfreich, wenn nach einer Lösung gesucht wird. Es gibt also viele Optionen, die Kraft der Eichen gewinnbringend zu nutzen.

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