Die Schamanen aus Tuva

Buchcover "Die Weisse Eule"

Buchcover „Die Weisse Eule“

Bevor die Workshops offiziell begannen, spazierte ich zu dem Feuerplatz im Wald zwischen den beiden Seen. Ich wollte dort innehalten, den Alltag abstreifen und in diesem Seminar in den Schweizer Voralpen ankommen. Heute liegt dieser Platz im Moorschutzgebiet, doch damals war er noch frei zugänglich. Ich hatte Räucherzeug und Haselnüsse bei mir, die ich als Gabe an die Ortsgeister hinterlassen wollte. Seltsamerweise hielt sich dort niemand auf – der beliebte Ausflugsort war an diesem sonnigen Tag mitten in den Schulferien wie leer gefegt. Auch auf dem Hinweg war ich niemandem begegnet, keiner der sechzig Gäste im nahe gelegenen Seminarhaus „Seegüetli“ war zu sehen. So zog ich meine Rassel hervor, rasselte, verbrannte Räucherware auf der kalten Asche der Feuerstelle, legte meine Haselnüsse als Geschenk hin und befand mich rasch im schamanischen Bewusstseinszustand, einer leichten Trance. Das Feuer brannte nun. Ich sah einen Mann mit langen weißen Haaren, der eine helle Flüssigkeit mit einem Löffel verspritzte, und ich sah Schamanen, die trommelten…

…weiter geht es im Buch: Die Weisse Eule – ein schamanisches Ritual aus dem Hier und Jetzt
epub: Die Weisse Eule – ein schamanisches Ritual aus dem Hier und Jetzt
mobi: Die Weisse Eule – ein schamanisches Ritual aus dem Hier und Jetzt

 

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