Die Hohepriesterin – Langustl-Tarot

© Langustl.de

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Die Hohepriesterin bildet den Gegenpol zum Magier. Ihre Passivität und Bereitschaft ermöglicht den Impuls des Magiers. Sie handelt unbewusst passiv. Die Hohepriesterin ist stark mit der Symbolik des Mondes und dem Begriff der Weiblichkeit verbunden.

Darstellung:
Die zwei Augen deuten an, dass die Hohepriesterin die Polarität in ihrer Zweiheit wahrnimmt, aber keine Wertung vornimmt. Die helle und die dunkle Seite sind gut zu sehen, ebenso abnehmender und zunehmender Mond und der Vollmond, der beide Seiten verbindet und beinhaltet. Das Wasser mit den zwei Fischen symbolisiert ebenfalls die Verbindung, den Energiefluss und die Zwei. Die Feder steht für die Sensibilität der Hohepriesterin, der Granatapfel für ihre Fruchtbarkeit.

Bedeutung:
Passivität, Neutralität, Toleranz, Offenheit, Friede, Sensibilität, Intuition, Medialität, Heilung

Aufforderung:
Sich passiv oder neutral zu verhalten und der eigenen Intuition zu vertrauen.

Schatten:
Unentschlossenheit, mangelndes Engagement, Angepasstheit, Feigheit, Realitätsflucht

Vermeidung:
Nicht zu ängstlich vorgehen oder feige handeln. Dies kann zu Verlust oder Einschränkung der Selbstbestimmung führen.

 

Autor: Langustl

Das Deck wird demnächst auch im Maple Tree Verlag käuflich zu erwerben sein.

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