Die Buche

Bildquelle: Erich Keppler / pixelio.de

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Die Geschichte der Buche

In ganz West- und Mitteleuropa sind heute Buchen anzutreffen. Der häufig in Wäldern und Parkanlagen wachsende Baum liebt besonders nährstoffreiche, feuchte und tiefgründige Lehmböden. Die Blätter der Buche sind eiförmig und haben wellige Ränder. Der Stamm ist mit einer glatten silbergrauen Borke überzogen. Die Bäume erreichen eine Höhe von dreißig bis fünfzig Metern. Heute wird das Holz der Buche hauptsächlich in der Möbelindustrie verwendet. Früher diente das Holz zum Bau von Hütten und anderen Bauwerken. Für die kalte Jahreszeit benötigte man das Holz zum Heizen. Waffen, wie Speere fertigte man ebenfalls oft aus dem Holz von Buchen. Im 19. Jahrhundert wurden beispielsweise in Frankreich Matratzen mit getrockneten Blättern der Buche befüllt. Wer sich vor dem Einschlafen eine Frage stellte, bekam die Antwort auf diese, während er auf dieser Matratze schlief. Ritzte man den Namen oder die Initialen der oder des Liebsten in die Rinde einer Buche, glaubte man den Partner so an sich zu binden. Auch Amulette die aus Buchenholz gefertigt wurden waren, sollten denjenigen der sie trug beschützen und ihm Glück bringen. Die Buche zählt als Weltenbaum in der Mythologie und ist Mittler zwischen den drei Welten. Die drei Welten sind der Himmel, die Erde und die Unterwelt. Der Spiegel des Universums ist die Buche.

Verwendung der Buche in der Magie

Der Buche werden auch heute noch magische Kräfte nachgesagt. Sie schafft Klarheit in unserem Denken und sie weist uns den Weg. Sie hilft uns den Zorn in uns zu dämpfen und schützt uns vor unüberlegten Handlungen. Gilt es für die Zukunft wichtige Entscheidungen zu treffen, sollte man bei der Buche Rat suchen. Heute noch findet man Amulette oder auch Runen, die in der Magie eingesetzt werden. Buchenholz wird jedoch auch zum Räuchern verwendet. Die Späne haben einen aromatischen Duft und sollen Stärke und Mut verleihen. Weiterhin wurde sie auch bei verschiedenen Liebesräucherungen beigemischt. Buchenblätter wirken, wenn sie auf die Haut aufgelegt werden, kühlend. Deshalb findet die Buche auch in der Naturmedizin Verwendung. Blätterauflagen helfen bei Schwellungen und Geschwüren und Buchenasche hat eine starke desinfizierende Wirkung. Wie allen Lebewesen sollte man auch den Buchen bei einer Zusammenarbeit respektvoll begegnen. Buchen sind wahre Seelentröster. Hat man Kummer, kann man sich der Buche ruhig anvertrauen. Unter ihrem dichten Blätterdach bekommt man ein Gefühl von Sicherheit und Verständnis. Sogar ihre Rinde ist eher kühl als warm, so als wenn sie Linderung verspricht. So lassen sich schwere Probleme auf diesen Baum übertragen. Allerdings sollte man nicht vergessen, sich danach bei der Buche zu bedanken. Oft haben Buchen ein starkes Wurzelwerk, welches sich auch oberhalb des Bodens erstreckt. Dieses lädt förmlich zum Sitzen und Verweilen ein. Begegnet man diesem Baum voller Liebe und Respekt, hat man einen guten Tröster gefunden.

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