Ahornleute

Mip und die Baumleute

Buchcover „Mip und die Baumleute“

Es wird früh Herbst in diesem Jahr. Ich mag den Herbst, weil er so bunt ist. Manche Blätter werden gelb, manche orangerot, manche gelb mit grünen Tupfen und manche braun. Zusammen sieht das aus wie der Flickenanzug eines Clowns.

Am buntesten wird der Ahornbaum, der links an meinem Lieblingsweg steht. Ich nehme immer die schönsten Blätter, die auf dem Boden liegen, mit nach Hause und lege sie in ein dickes Buch, um sie zu trocknen.

Das Laub am Boden raschelt, wenn meine Füße darüber laufen. Ich mag es am liebsten, mit großen Schritten die dicksten Blätterhaufen aufzuwirbeln.

Was war denn das? Musik mitten im Wald? Ich bleibe stehen, damit es nicht mehr so laut raschelt und ich besser hören kann. Ja, da ist es wieder. Es hört sich an wie eine Geige, aber nicht so wie in einem Konzertsaal, sondern lustiger, wie Tanzmusik. Manche Straßenmusikanten spielen so, damit man ihnen Geld in den Hut wirft. Aber was macht ein Straßenmusikant im Wald? Gibt es auch Waldmusikanten? Haben sie auch Hüte?

Langsam gehe ich in Richtung der Musik. Sie kommt von rechts. Nein, jetzt kommt sie von links. Halt, das war auch nicht richtig – plötzlich kommt sie von hinten! Ich drehe mich um mich selbst.

Aber dann finde ich heraus, woher die Musik kommt…

 

weiter geht es in dem Buch Mip und die Baumleute

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