Ahnen – Ahnenarbeit – Beziehung zu den Ahnen

Ahnen

Die eigenen Wurzeln erforschen

Ahnen sind ein wichtiger Teil der eigenen Identität. Damit sind aber nicht nur unmittelbare bereits verstorbene Verwandte gemeint, sondern auch solche, die schon lange Zeit vor einem selbst gelebt haben und die man gar nicht mehr kennt. Trotzdem sind sie unsere Ahnen und können etwas über die eigene Vergangenheit aussagen. Ahnen sind die eigenen Wurzeln. Jeder sollte sie zumindest etwas kennen. Oft werden nicht nur alte Traditionen, sondern auch Probleme innerhalb der Familie von Generation zu Generation wie Erbstücke weitergegeben. So ist es schließlich keine Seltenheit, dass Probleme, die es schon bei einem Vorfahr gab, plötzlich wieder auftauchen. Wer sich mit Ahnenarbeit beschäftigt, beschäftigt sich auch mit sich selbst. Es gibt viele Wege um sich diesem Thema zu nähern. Interessant und sehr hilfreich kann der eigene Stammbaum sein. Auch Ahnenforschung hilft oft dabei die eigenen Wurzeln zu finden und zu verstehen. Jeder sollte sich mit den Ahnen beschäftigen, um mehr über sich selbst zu lernen.

Was ist eigentlich Ahnenarbeit?

Bei der Ahnenarbeit geht es darum Probleme aus der Vergangenheit aufzuspüren und zu verarbeiten. Altlasten lassen sich so besser beseitigen und man lernt die Ahnen zu verstehen. Ahnen können zudem eine gute Verbindung herstellen und so lassen sich aufgestaute Probleme gemeinsam verarbeiten. Weiterhin können sie für Rückenstärkung sorgen und so auch Kraft oder Trost spenden. Manchmal möchte man einem lieben verstorbenem Menschen auch etwas sagen, vielleicht auch um Rat oder Beistand bitten. Auch da kann die Ahnenarbeit hilfreich sein. Zudem kann das Wissen um die Stärken und Schwächen der Ahnen auch helfen, sich selbst besser zu verstehen. Natürlich kann Ahnenarbeit zu jeder Zeit durchgeführt werden. Aber der November ist der beste Zeitpunkt dafür. Hier liegt der Totensonntag, an dem traditionell den verstorbenen gedacht wird. Aber im November sind noch weitere Feste, die in Verbindung zu Verstorbenen stehen. Auch Allerseelen am 2. November ist gut für die Ahnenarbeit geeignet. Am 31. Oktober in der Nacht zum 1. November findet der Reformationstag, auch als Halloween bekannt, statt. Ursprünglich war dies das keltische Fest Samhain. Dieser Tag war damals auch das Jahresende an dem sich der Kreis schließt. Die Kelten glaubten, dass an diesem Tag die Grenze zwischen Leben und Tod verwischt sei und die Verstorbenen so an die Orte ihres früheren Lebens zurückkehren konnten. Dieser Tag eignet sich also auch sehr gut für Rituale der Ahnenarbeit. Ahnenarbeit kann mit Hilfe eines Hausaltares für die Ahnen erfolgen oder man nutzt Räucherrituale oder andere magische Praktiken, um mit den Ahnen in Kontakt zu traten.

Was man sonst noch wissen sollte

Neben biologischen Ahnen gibt es auch spirituelle Ahnen. Dies sind Menschen, die ähnliche Ziele verfolgt haben und einen ähnlichen Lebensweg beschritten haben wie man selbst. Auch sie können in die Ahnenarbeit einbezogen werden und helfen einen eigenen Lebensweg zu finden und zu gehen. Wer sich auf die Spur der Ahnen begibt, muss meist nicht weit ausholen. Schon im näheren Umkreis finden sich erste Hinweise, welchen man Stück für Stück nachgehen kann. Doch Vorsicht, es sind nicht immer nur positive Dinge auf die man stoßen wird.

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